Hotel Waren (Müritz) - Wellness-Hotel
Das Warener 4 Sterne Nichtraucher-Wellness-Hotel "Harmonie" ist direkt am größten deutschen Binnensee, der Müritz, gelegen. Die einzigartige Lage des Hauses, die exklusive Ausstattung der Zimmer und der großzügige Wellnessbereich lassen Ihren Urlaub zu einem Erlebnis werden. Kostenlose Parkplätze stehen direkt am Haus ausreichend zur Verfügung. Die Müritz, die sanierte Altstadt, Müritzradrundweg, die Schiffsanleger, das Müritzeum und verschiedene Fahrradverleiher befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Müritzer-Hotel. Die Zimmer sind großzügig gehalten und ausgestattet mit: Flachbildschirm, Telefon, Minibar, Safe, ausreichend Sitzgelegenheiten. Die großen Badezimmer, ihr persönlicher Spa-Bereich, mit Wellness-Dusche, großzügiger Ablagefläche im Bad, Fußbodenheizung, Handtuchtrockner und beleuchtetem Kosmetikspiegel. Der im ägyptischen Stil gehaltene Wellnessbereich ist ausgestattet mit verschiedenen Saunen, Whirlpools, Erlebnisduschen, Eisbrunnen, Kneipp-Fußbad mit Wärmebank und Ruhezone mit Blick auf die Müritz. Ursprünglich wurde das Hotel in Waren als "höhere Töchterschule" von Auguste Sprengel, der Begründerin der Frauenbewegung in Deutschland, errichtet. Nach umfassendem, liebevollem Umbau auf höchsten Niveau dient es nunmehr als Wellness-Hotel in Waren (Müritz). Das Hotel besticht nicht nur durch seine geschmackvolle und exklusive Ausstattung. Die Lage im Luftkurort Waren ist einzigartig im Dreieck zwischen der historischen sanierten Altstadt, dem Müritzufer und dem Müritzeum. Nicht ohne Grund belegt das Warener Hotel einen der vorderen fünf Plätze unter den besten Hotels in Mecklenburg-Vorpommern im Bewertungsportal von Holidaycheck.
Das Ranking der beliebtesten Hotels in Mecklenburg-Vorpommern gibt die Situation am 01.02.2010 wieder. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich das Warener Hotel auf Platz 4 der Beliebheitsskala.
Die Plätze 1 bis 3 werden belegt durch fünf Sterne-Hotels an der Ostseeküste.
Bei dem Bewertungskriterium der höchsten Weiterempfehlungsrate liegt das Hotel "Harmonie" auf Platz 1 der Ranking-Skala, aus 1464 Hotels in ganz Mecklenburg-Vorpommern.
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Hotelgeschichte
Auguste Sprengel 1847- 1934 | ist eine der wenigen Frauen in Mecklenburg, deren Namen in die Geschichte eingegangen ist.
Sie gehörte zu den bekanntesten und engagiertesten Streiterinnen für die Rechte der Frauen und deren Bildung.
Ihre wichtigsten Wirkungsstätten waren ihre Geburtsstadt Waren und Berlin.
Auguste Sprengel wurde am 9. August 1847 in Waren geboren. Der Vater, Stadtrichter und Rechtsanwalt Dr. Albert Sprengel,
gehörte 1848 zu den Mecklenburg Abgeordneten der deutschen Nationalversammlung in Frankfurt/Main.
Auguste Sprengel besuchte seit Oktober 1852 eine private Mädchenschule in Waren.
1860 kam sie in die öffentliche dreiklassige Bürger-Mädchenschule und ging 1862 nach einer zehnjährigen Schulzeit nach Rostock in Pension,
wo sie eine renommierte, ebenfalls private Höhere Töchterschule besuchte.
Ostern 1864 wurde sie für sechs Jahre Erzieherin in drei verschiedenen Häusern in der Umgebung bevor sie das Angebot der Stadt erreichte,
als erste Lehrerin an der noch zu gründenden „Städtischen Höheren Töchterschule“ zu arbeiten.
Am 1. April 1870 wurde die Schule eröffnet. Auguste Sprengel hatte 1870 in Hannover die staatliche Lehrerprüfung mit sehr gutem Erfolg abgelegt.
Im Jahre 1879 übernahm sie als Schulvorsteherin die Leitung.
Die Schule wurde die erste ihrer Art unter weiblicher Führung.
Ostern 1880 wurden von Auguste Sprengel erarbeitete Schulgesetze eingeführt, die das Verhalten im Schulhaus, den Umgang von Lehrern und Schülern und den organisatorischen Ablauf des Schuljahres regelten.
Ein Schritt in Richtung einer angestrebten zehnjährigen Schulbildung war 1889 die Einführung von neun Klassenstufen sowie eines von ihr ausgearbeiteten Lehrplanes.
Ein neues Schulhaus wurde auf Beschluss der Stadtvertreter in der Strandstraße gebaut und 1895 eingeweiht.
Anlässlich der Eröffnungsfeier erhielt Auguste Sprengel die Große Goldene Medaille „Für besondere dem Lande geleistete Dienste“ des Großherzogs von Mecklenburg-Schwerin.
1899/1900 trat eine Wende in der Entwicklung ein.
Im November 1899 starb Bürgermeister Wilhelm Schlaaff, ein besonderer Gönner Auguste Sprengels.
Nach seinem Tod wurde ihr die weitere Tätigkeit erschwert.
Zum 1. Oktober 1902 beantragte sie ihre Versetzung in den Ruhestand und wollte sie sich vorrangig sozialen Belangen mit der Betreuung und Versorgung alter und dienstunfähiger Lehrerinnen widmen.
Einen nicht unwesentlichen Anteil hatte sie schon an der Gründung des Feierabendhauses für alte und dienstunfähige Lehrerinnen und Erzieherinnen am Tiefwarensee.
Nachdem der Antrag Auguste Sprengels, Weiterbildungskurse für junge Mädchen nach Abschluss der Schule durchzuführen, von der Stadtverwaltung abgelehnt worden war, ging sie 1903 nach Berlin.
Hier krönte sie ihre pädagogische Arbeit durch ihr Eintreten für eine neue weiterführende Mädchenschulform.
Gemeinsam mit führenden Vertreterinnen der bürgerlichen Frauenbewegungen wie Helene Lange und Gertrud Bäumer trat sie für eine Weiterbildung für Mädchen ein,
die kein Studium anstrebten, sondern eine gehobene Berufsausbildung oder eine erweiterte Vorbereitung auf eine spätere Haushaltsführung erreichen wollten.
Ostern 1904 wurde unter Auguste Sprengels Leitung die erste deutsche Frauenschule gegründet.
Auguste Sprengel war letztendlich die „Mutter“ der Frauenschulbewegung geworden.
1933 wurde sie als eine der ersten Vorkämpferinnen für eine Mädchenbildung bezeichnet.
Bis zu ihrem Tod am 21. Oktober 1934 blieb Auguste Sprengel in Berlin.
Beigesetzt wurde sie auf dem alten Friedhof.
Quelle: Stadtmagazin Waren (Müritz) 2008